KIDZ-ON-ICE Ausrüstung
Die Ausrüstung....- muss dem Alter des Kindes entsprechend und auf das Alter abgestimmt sein.
- sollte vor dem Kauf vom Trainer begutachtet werden.
- muss genau passen. Eine zu große Ausrüstung schränkt
die Bewegungsfreiheit ein und kann im Fall eines Sturzes verrutschen.
- besteht aus:
-- Unterwäsche, Tiefschutz, Strumpfhalter, Schienbeinschoner,Stutzen,
-- Eishockeyhose, Schlittschuhe, Schulterschutz, Hosenträger,
-- Ellbogen-schutz, Halskrause, Trikot, Helm und Handschuhe.
Die Gegenstände werden in dieser Reihenfolge angezogen!
- muss nach jedem Training zum Lüften und Trocknen aufgehängt werden.
- muss regelmäßig kontrolliert werden. Eine zu kleine oder kaputte Ausrüstung muss sofort erneuert werden!
1. Unterwäsche:- besteht aus einem Schweißanzug und Socken. Wichtig: Bei mehreren Spielen am Tag, muss die Unterwäsche gewechselt werden.
- muss regelmäßig gewaschen werden
2. Tiefschutz:- besteht aus einer textilen Haltevorrichtung mit herausnehmbarer Schutzkappe. Die textile Haltevorrichtung sollte regelmäßig gewaschen werden.
3. Strumpfhalter:- ist ein Gummiband, dass zum Befestigen der Stutzen dient.
4. Schienbeinschutz:- beginnt kurz oberhalb des Knöchels, so dass der Fuß völlig nach oben gebeugt werden kann.
- endet ca. 10 bis 15 cm über dem Knie. Das Knie muss vollständig in der Kniekappe sein.
- muss von der Eishockeyhose überlappt werden.
- sollte nicht mit Tape, sondern mit Gummi- oder Klettband befestigt werden.
5. Stutzen:- werden mit Strumpfhalter befestigt.
6. Eishockeyhose:- muss die Kniescheiben bedecken.
- passt richtig, wenn das Kind damit in die Hocke gehen kann.
- wird mit Gürtel oder Hosenträger fixiert.
7. Schlittschuhe:- müssen eng anliegen, die Zehen müssen jedoch Spielraum
- müssen in der richtigen Größe angeschafft werden. In zu großen Schlittschuhen kann man umknicken bzw. hin- und herrutschen, zudem findet der Fuß keinen Halt, der Knöchel ist nicht fixiert. Folge von zu kleinen oder zu großen Schlittschuhen können ortho-pädische Missbildungen sein.
- Um größere Kosten zu vermeiden können auch gebrauchte Schlittschuhe erworben werden.- müssen eine feste Senkfußeinlage haben, um Plattfüße zu vermeiden und um das Fußgelenk zu stabilisieren.
- sollten nicht mit Isolierband und langen Schuhbändern im Knöchelbereich umwickelt werden, da so die Beweglichkeit des Fußgelenkes eingeschränkt wird.
- die Zunge sollte sich unter dem Beinschutz befinden.
- müssen richtig geschnürt werden: von den Zehen bis zum Fußgelenk mäßig eng, vom Ballen bis zum Bein eng. Bei zu fester Schnürung ist es schwer, den Fuß- bzw. das Kniegelenk frei zu bewegen, zudem wird die Blutzirkulation eingeschränkt. Bei einer zu lockeren Schnürung bewegt sich die Ferse nach oben, die Lauftechnik kann so nicht optimal erlernt werden.
- Kufen werden durch verschmutzten bzw. harten Boden, aber auch durch häufigen Gebrauch auf dem Eis abgestumpft. Deswegen müssen sie häufig geschliffen werden (Schliff regelmäßig kontrollieren!). Stumpfe Kufen ermöglichen keinen Halt auf dem Eis, der Spieler rutscht häufig weg.
- Kufen müssen nach jedem Gebrauch (Training, Spiel) abgetrocknet werden, damit sie nicht korrodieren (rosten).
- sollten bei Transport mit Schlittschuhschonern geschützt werden.
8. Schulterschutz:- muss sich mit Hose und Ellbogenschutz überlappen.
- passt richtig, wenn das Kind die Arme nach oben bewegen kann.
9. Ellbogenschutz:- muss sich mit Schulterschutz und Handschuhen überlappen.
10. Halskrause:- muss den Hals völlig bedecken.
- wird unter dem Schulterschutz getragen.
- sollte regelmäßig gewaschen werden.
11. Trikot:- muss die Hose überlappen und bis zu den Handgelenken reichen.
12. Helm:- darf nicht verrutschen oder am Kopf drücken.
- muss einen Ohrenschutz, einen Gesichtsschutz, einen Kienschutz und ein Kienband haben.
- muss regelmäßig kontrolliert werden, in erster Linie müssen die Schrauben überprüft werden!
13. Handschuhe:- müssen die Ellbogenschützer überlappen.
14. Schläger:- wird für Links- und Rechtshänder hergestellt.
- bis zum 11. Lebensjahr müssen Juniorschläger verwendet werden. Diese Schläger verfügen über einen schmalen Schaft und ein kleines Schlägerblatt, somit wird der Umgang und die Kontrolle der Scheibe erleichtert.
- ein abgespielter Seniorenschläger eignet sich nicht zum Üben, weil er viel zu schwer, der Schlägerschaft zu breit und das Schlägerblatt zu lang und zu breit ist Kinder verfügen über weniger Kraft und haben kleinere Hände, deshalb können sie einen Erwachsenen-schläger nicht beherrschen, die technische Entwicklung wird somit gehemmt.
- soll mit Schlittschuhen maximal bis zum Kinn, ohne Schlittschuhe bis zur Nase reichen. Das Führen des Schlägers vor dem Körper wird somit erleichtert, dadurch kann die Stocktechnik schneller und besser erlernt werden.
- muss mit einem speziellen Textilisolierband (Tape) umwickelt werden. Am Stockende sollte ein kleiner Knauf angebracht werden (Muss von der Kinderhand umfasst werden können!) und etwa 15 cm vom Stockende aus nach unten umwickelt werden. Das Schlägerblat darf nur einmal von „Ferse“ bis „Spitze“ isoliert (Gewicht!) und sollte öfter gewechselt werden.
- Der Spieler sollte zwei Schläger besitzen, wobei der 2. Schläger nicht abgeschnitten werden soll.





